Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Langenhagen

DIE Städte mit den GRÖßTEN Fahrradunfall-Schwerpunkten. - - - Und nun: Was tun?

Bundesweit:

Fahrrad-Unfallschwerpunkte in den 15 deutschen Großstädten mit mehr als 500.000 Einw.

 

Datenbasis:

Angaben der Länder-Polizeien, veröffentlicht ua. im "UNFALLATLAS" des Statistschen Bundesamt DESTATIS

Nur dieser Bildausschnitt: 168(!) Verkehrsunfälle mit Körperschädigung mit Radbeteiligung gab's "Am Stern" in der Stadt Bremen allein in den Jahren 2017 bis 2023.
Nur dieser Bildausschnitt: 60 Unfälle sichtbar markiert, weitere 90 verdeckt! Insgesamt 150(!) polizeilich aufgenommene Verkehrsunfälle mit Körperschädigung mit Radbeteiligung gab's "Am Stern" in der Hansestadt Bremen seit 2017. © ADFC Langenhagen / Dr. Reinhard Spörer, Torsten Schönebaum (www.Fahrrad-Unfallorte.de)

DAS muss nicht sein!
DAS darf nicht sein!

Bundesweit
Rund 80.000 Verkehrsunfälle jährlich:
- mit Körperschädigung, also tot bzw. verletzt
- mit Beteiligung Radfahrender

80:000 solche Unfälle jährlich
= 220 Unfälle täglich mit Körperschädigung mit Rad-Beteiligung
= 9 Unfälle mit Körperschädigung pro Stunde: Tag und Nacht durchgehend …

Die 15 größten Städte:
GROSSE Rad-Unfall-Schwerpunkte
Städte sortiert nach Anzahl der Einwohnenden

Stadt

Gelistete Radunfälle
seit 2017 (davon mit Tötung)

Einw. 2025 *)

Lage Unfallschwerpunkt mit Radbeteiligung

 Schritt 1
 Link unten anklicken
Schritt 2
dann auf der Karte blauen Button klicken:  
“Alles klar, Karte anzeigen”

An dieser Unfall-Stelle: 
Anzahl der Rad-Unfälle seit 2017

In dieser Stadt:
Unfälle 2023 mit Körperschädigung mit Radbeteiligung je 100.000 Einw.

Rang 1 bis 15 der Stadt bei der Rad-Unfallhäufigkeit

Berlin

Daten ab 2018:
18.887 (61)

3,78 Mio

Einmündung: 
Potsdamer Platz/Eberstraße

17

119,09

10

Hamburg

17.596 (27)

1,91 Mio

Einmündung: 
Reeperbahn/Beim Trichter

10

152,89

5

München

15.680 (32)

1,51 Mio

Kreuzung: 
Nymphenburger Straße/Brienner Straße/Seidlstraße

27

166,30

4

Köln

Daten ab 2019:
8.900 (18)

1,08 Mio

Kreuzung: 
Subbelrather Straße/Ehrenfeldgürtel

21

183,86

3

Frankfurt am Main

5.288 (18)
 

775.790

Kreuzung: 
Mainkai/Untermainkai/Untermainbrücke

26

98,92

11

Stuttgart

3.120 (9)

633.484

Kreisel: 
Deckerstraße/Daimlerstraße

13

82,55

13

Düsseldorf

Daten ab 2019:
3.867 (13)

631.287

Kreuzung: 
Kölner Straße/Kruppstraße/Werdohler Straße

25

136,73

9

Leipzig

6.206 (21)

619.879

Kreuzung: 
Peterssteinweg/Härtelstraße/Straße des 17. Juni

26

152,19

6

Dortmund

Daten ab 2019:
2.102 (2)

595.471

Kreuzung: 
Südwall/Hansastraße/Hiltropwall

7

78,55

14

Essen

Daten ab 2019:
1.781 (2)

586.508

Kreuzung: 
Weidkamp/Hülsmannstraße

17

67,83

15

Bremen

6.651 (14)

577.026

Kreisel: 
Am Stern, mit Parkallee, Hollerallee, Hermann-Böse-Straße

150

160,13

5

Dresden

7.584 (12)

566.222

Kreuzung: 
Güntzstraße/Dürerstraße

27

212,84

2

Hannover

7.508 (18)

548.186

Einmündung mit Zweirichtungsradweg:
 Brühlstraße/Escherstraße

26

214,02

1

Nürnberg

4.949 (14)

526.091

Kreuzung: 
Frankenschnellweg/Rothenburger Straße

21

142,76

8

Duisburg

Daten ab 2019:
1.933 (4)

503.707

Kreisel: 
Am Nordhafen/Hafenstraße/Eisenbahnstraße

19

82,20

12

*): Ein ganz ♥-licher Dank
Die Wirtschaftswoche WiWo hat sehr aktuelle Einwohnerzahlen: 
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrages war die WiWo deutlich aktueller als Wikipedia.de.
Daher basieren die Einw.-Angaben auf dieser Seite auf den Zahlen der Wirtschaftswoche WiWo ….

Strategie(n) zur Unfallreduzierung
Nun bist DU dran!
Ein stets guter Weg ist der Eintritt in den Fahrrad-Club ADFC e.V.: 
Dieser hat auch Vertretungen in DEINER Stadt!

Quelle “Fahrrad-Unfallorte”
- Startlink
- Impressum/Datenschutz
- Beschreibung der Plattform bei “VeloBiz.de”, Text siehe auch unten


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Beitrag von VeloBiz, Link siehe unten

Ehrenamtliches Projekt

Neue Online-Plattform macht Unfallschwerpunkte sichtbar

  • Um die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in den Kommunen voranzutreiben, ist es hilfreich zu wissen, wo sich tatsächlich Radunfällen ereignen.
  • Hilfestellung gibt dabei eine neue Online-Plattform, die in ehrenamtlicher Arbeit erarbeitet wurde und kostenfrei genutzt werden kann.

Wo sind sie eigentlich, die Unfallschwerpunkte für Radfahrer in einzelnen Städten? 
Bisher war es recht schwierig, diese anhand der amtlichen Angaben in schier endlosen Datentabellen aufzufinden: Und wenn nicht bekannt ist, wo genau sie liegen, lassen sie sich nicht effektiv bekämpfen. Dies ändert sich mit der neuen Website www.fahrrad-unfallorte.de . Ab sofort lässt sich hier in allen Städten Deutschlands die Lage von Fahrrad-Unfallorten exakt auffinden.

Die Handhabung dieser Datenauswertung wurde bewusst einfach gehalten: 
So muss für die gesuchte Stadt nur der Ortsname eingegeben werden, anschließend den blauen Datenschutzhinweis “Alles klar, Karte anzeigen” anklicken. Für jeden einzelnen der rund 500.000 Unfälle in der Karte werden beim Anklicken der einzelnen Unfallmarkierungen weitere Angaben sichtbar, so dass direkt online in die Analyse der Unfallursachen eingestiegen werden kann. Weitere anklickbare Statistiken ergänzen die Anzeigen und helfen so, die Reduzierung von Radunfällen effektiv voranzutreiben.
Und:
Jährlich gibt's ein Update, meistens im Sommer für die Daten des Vorjahres. 
Update-Beispiel: Das Update für 2024 kommt im Sommer 2025.

Die Macher hinter der Plattform

Hinter www.fahrrad-unfallorte.de stehen das Team um Torsten Schönebaum vom ADFC Rastede und Dr. Reinhard Spörer vom ADFC Langenhagen. Es hat das Online-Daten-Projekt zur Verringerung der Radunfälle ehrenamtlich und ohne Bezahlung erstellt. Die Nutzung der Daten ist kostenfrei. Das Datenprojekt nutzt die amtlichen, von den Polizeien der 16 Bundesländer aufgenommenen Unfalldaten, die das Statistische Bundesamt DESTATIS für die Jahre 2017 bis 2023 zusammengetragen und online veröffentlicht hat. Jährlich im Sommer veröffentlicht DESTATIS eine Aktualisierung: Die Unfalldaten für das Jahr 2024 stehen also im Sommer 2025 auch auf der Plattform bereit.

Das Kleingedruckte hinter der Plattform “www.Fahrrad-Unfallorte.de”

Hier steht, was den Einblick in diese Datenauswertung erleichtert

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Warum erst “danach”?! Und hier, im “Hamburger Abendblatt” vom 4. April 2025, da steht, dass die verantwortliche Behörde erst nach dem Tod einer Radfahrerin was getan hat. Ketzerische Frage: Warum tat die gleiche Behörde das Gleiche nicht eigentlich nicht vorher? Vor dem Tode?

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News Nr. #083
1. April 2025:
Bericht: <rs>

https://langenhagen.adfc.de/neuigkeit/die-staedte-mit-den-groessten-fahrradunfall-schwerpunkten-und-nun-was-ist-zu-tun

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