Das Maschseefest 2026 und die "zu erfolgreichen" Alc- & Drugs-Verkehrkontrollen
Sind Polizei-Verkehrskontrollen eigentlich erfolgreich, wenn dabei SEHR viele / VIEL zu viele Personen mit Alc oder Drugs aufgegriffen werden?
Oder zeigt dieser Massen-Aufgriff nur, dass Kontrollen der Polizei keine abschreckende Wirkung haben ...?

Details zeigt ein bei Linkedin veröffentlichter POL-H-Bericht.
Link zum Original-Bericht: Siehe gaaaanz unten.
Tipp:
- Wie sicher fühlst Du Dich auf Deinem Rad, wenn Du umgeben bist von (mindestens) 166 Personen am Steuer mit Drugs / Alc?
166 Trunkenheitsfahrten gestoppt:
2-Tages-Großkontrolle der Polizeidirektion Hannover deckt erhebliche Mängel bei der Fahrtüchtigkeit auf
Ein Hundert Sechs und Sechzig !!!
Und noch mal: 166 Menschen in zwei Tagen bei Kontrollen aus dem Verkehr gezogen, weil sie unter dem Einfluss alkoholischer Getränke, Drogen, Medikamenten oder allem gleichzeitig gestanden haben ...
Die über 300 Ordnungswidrigkeiten, illegalen Rennen, dutzende andere Straftaten noch gar nicht berücksichtigt.
Die seit einem Jahr geplante Großkontrolle unter dem Titel HannoFahr (was für ein schönes Wortspiel) zeigt eine erschreckende Verkehrsmoral und verfallene Normentreue.
Begonnen haben wir mit der Spezialisierten Verfügungseinheit der Polizeidirektion Hannover am Freitagmittag ... mitten im Berufsverkehr, nicht an einem Samstagabend beim Maschseefest (das war der zweite Einsatztag). Und wir haben 46 Blutentnahmen durchführen müssen - FREITAGMITTAG.
Der Samstag wurde von den eingesetzten Kräften als "krass" bezeichnet, weil nach deren Feststellungen ab ca. 22.00 Uhr fast niemand ohne Beeinflussung von Alkohol und / oder Drogen auf den EScootern festgestellt wurde.
Der Mischkonsum von Alc und Drugs schlägt sich leider auch in immer größeren Fallzahlen nieder.
Unser negativer Spitzenreiter:
Bei der Überprüfung eines(!) 32-jährigen E-Scooter-Fahrers schlugen die Vortests auf nahezu die gesamte Palette testbarer Substanzen an, darunter
- THC,
- Kokain,
- Methamphetamin,
- Amphetamin,
- Opiate
- sowie Alkohol.
Was geht in solchen Menschen vor, die derart motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen? Vermutlich wenig bis nichts ... aber sie gefährden eben nicht nur sich, sie gefährden andere und verursachen vielleicht durch ihr Fahrverhalten einen schweren VU mit Personenschaden bei Menschen, die auch rein gar nichts dafür können.
Und auch das Erwischen auf frischer Tat, führt scheinbar nicht zur Einsicht,
wie ein anderer Fall zeigt:
Als besonders unbelehrbar erwies sich ein Autofahrer, der am ersten Tag auf dem Schützenplatz unter THC-Einfluss aus dem Verkehr gezogen wurde und nur einen Tag später in der Innenstadt erneut angetroffen wurde - diesmal auf einem E-Scooter, unter erneutem THC-Einfluss und mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,42 Promille, was ihm binnen 24 Stunden zwei Verfahren einbrachte.
Bei der HannoFahr, unter gemeinsamer Beteiligung von Einsatzkräften aus elf Bundesländern, der Schweiz, Österreich sowie diversen Partnerbehörden, wurden letztlich etwa 1.150 Fahrzeuge stationär und mobil überprüft.
Jeder 7. / jeder Siebte wurde aus dem Verkehr "gezogen"
Natürlich gehört zur Wahrheit, dass die 150 Spezialisten gezielt und mit großer Erfahrung kontrollieren. Trotzdem besorgniserregend.
Und wir machen weiter:
Immer weiter. Für Dich. Für mich. Für uns.
Weil die Visionzero keine Vision bleiben soll. Vielleicht kontrollieren wir schon morgen in großem Rahmen oder übermorgen. Das Entdeckungsrisiko in Hannover ist hoch. Und das ist gut so!
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Dein Direkt-Link zum Pol-H-Bericht bei Linkedin