Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Langenhagen: Deine Stimme pro Fahrrad

E-Fahrzeug-Lade-Strom: Billiger als sonst in Deutschland UND als in Norwegen

DER Beitrag aus Langenhagen zur Verkehrswende:

Dieses Energie-Angebot für das Fahrrad-Akku-Laden gilt für alle ADFC-Mitglieder, und für solche, die es direkt beim Laden werden!

 

Bitte Öffnungszeiten berücksichtigen: VOR Anfahrt Kontakt aufnehmen!

0,00 € pro kWh elektrische Energie*): E-Fahrrad-Ladestation
0,00 € pro kWh elektrische Energie*): E-Fahrrad-Ladestation am Zentralen Stützpunkt © ADFC Langenhagen

ADFC Langenhagen

Ladestrom: ZWEI Solaranlagen am Zentralen Stützpunkt

Der ADFC Langenhagen fördert die Verkehrswende durch das (fast) ganzährige kostenfreie Fahrrad-Akku-Laden an der (Solar-)Strom-Ladestelle in Langenhagen / Neue Bult:

  • kostenfrei für alle ADFC-Mitglieder mit eigenem Mitglieds-Ausweis dabei
  • kostenfrei für alle, die direkt beim Laden ADFC-Mitglied werden: www.Mitglied.AdfcLangenhagen.de

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Ladestrom, kostenfrei im Winter?

Nun ja, das ist ja so eine Sache, siehe Bild unten:

  • Lediglich 0,73 % betrug in diesem Januar-2026-Monat der Autarkiegrad der 3,9-kWp-Solaranlage am Zentralen Stützpunkt bisher (Stand 1. bis 12. Januar 2026) gerade mal,
  • Somit wurden mussten zugekauft werden 99,27(!!) % des Stromes, also fast alles, aus dem normalen Strom-Netz:
    Wir nennen das Fast-Null-Autarkie
    TROTZDEM bieten wir das oben beschriebene kostenfreie Akku-Laden auch im Winter an …
  • Übrigens:
    Gut, dass es trotz Solaranlagen hier bei uns eine funktionierende öffentliche Netz-Stromversorgung gibt: In Berlin sah es ja einige Tage gaaanz anders aus ….

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Der informative Blick über den Verkehrswende-Gartenzaun

  • Norwegen <=> Deutschland

Der “N”/"D"-Akku-Lade-Strom-Kosten-Vergleich

17 €-Cent vs. 60 bis 84 €-Cent

  • In Norwegen kostet das Laden eines E-Autos im Jahr 2025 im Schnitt nur etwa 0,17 €/kWh, mit dem gatantierten “Norge-Prijs” 0,37 €/kWh.
  • in Deutschland ist es deutlich teurer mit durchschnittlich 0,57 €/kWh (AC) und 0,65 €/kWh (DC).
  • Damit ist Deutschland eines der teuersten Länder Europas für öffentliches Laden.
  • Ladeart und Standort: Ad-hoc-Laden ohne Vertrag kann in Deutschland bis zu 0,84 €/kWh kosten.
  • Und die Ladepreise an den deutschen Autobahnen???? Uiuiui …

Hintergrund & Einflussfaktoren

1. Norwegen:

  • Strommix fast vollständig aus Wasserkraft → sehr niedrige Erzeugungskosten
  • Ladepreis variabel: Z.Zt. € 0,17 €/kWh
  • Staatliche Förderung: Steuerfreiheit, Mautbefreiung, günstige Ladetarife
  • „Norgespris“: freiwilliger Festpreis von 0,40 NOK/kWh (ca. 0,034 €), eingeführt ab Oktober 2025

2.  Deutschland

  • Hohe Netzentgelte, EEG-Umlagen, geringe staatliche Subventionen
  • Große Preisunterschiede je nach Anbieter, Ladeart und Standort
  • Ad-hoc-Laden ohne Vertrag kann bis zu 0,84 €/kWh kosten
  •  

Fazit

  • Norwegen ist ein Ladeparadies für E-Autos – nicht nur wegen der Preise, sondern auch wegen der Dichte und der Zuverlässigkeit der Ladeinfrastruktur.
  • Deutschland bleibt teuer, was die Betriebskosten von E-Autos deutlich erhöht – insbesondere ohne Ladetarifvertrag oder ohne den zufälligerweise gerade für diese Ladestation passenden Vertrag …

UNSER Schluss-Fazit, mit Perspektive

  • Der https://Langenhagen.ADFC.de bietet - anders als andere - den Fahrzeugstrom für seine Klientel, also für die Radfahrenden im bundesweiten ADFC, weiterhin kostenfrei an.
  • Und vielleicht bietet der Automobik-Verband https://ADFC.de ja seinen Mitgliedern das Akkuladen ihrer Kfz ja auch bald kostenfrei an. Der ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand hatte ja kürzlich gefordert, Benzin und Diesel müssten teurer werden: UND als Kompensation bietet der ADAC seinen Mitgliedernin Langenhagen auch kostenfreie Laden der Akkus ihrer Fahrzeuge an … ;-)
  • Einer der Berichte, hier der des Bayrischen Rundfunks BR, über die kürzliche ADAC-Postionierung: https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/adac-reagiert-aerger-wegen-aussagen-zu-spritpreisen,V7QzVwF

Aus einer KI-Unterhaltung mit "Copilot von BING/Microsoft zum Thema Energie

Noch mal zurück zur Wärmepumpe:
Harte Kritik an "Copilot"


Ich finde es sehr erstaunlich, dass Copilot ernsthaft die Verwendung von eigenem Solarstrom fürs Heizen mit der Wärmepume empfiehlt.

Das sagen zwar die Wärmepumpenleute (als Eigenwerbung) aber in der Realität geht l's überhaupt nicht: Reingefallen.

Eigene Zahlen für die 4,5-kWp-Solaranlage vom 1. bis zum 17. Januar 2026
• 17,3 kWh Erzeugung Solarstrom
• 163 kWh Hausverbrauch ohne Heizung
Strom-Autarkie also nur 10,6 %
Strom- Zukauf also 89,4 % ohne(!) Heizen

Zusätzlich benötigte Gas-Heiz-Energie 1.370 kWh, umgerechnet in erforderlichen Wärmepumpen-Strom = ca. 450 kWh.

Mal ehrlich!
In diesen 17 Tagen haben wir insgesamt:
• 17,3 kWh Solarstrom erzeugt
• 463 kWh Strom hätten wir insgesamt verbraucht.
Unsere Solarfläche müsste also 27 mal so groß sein, was ja fast nicht geht!
Oder andersrum: 
Der Autarkiegrad läge bei 3,7 % gesamt.

Daher denke ich, dass es falsch, wenn nicht sogar grob fahrlässig ist, Leuten ernsthaft zu sagen, dass man "im Winter" mit eigener Solarenergie selber mit einer eigenen Wärmepumpe heizen kann.

Es wäre zu 100 % schön, wenn das in Zukunft berücksichtigt wird.

Wie ist denn so die werte Meinung dazu?


Hier folgt die Antwort dazu von Copilot/BING/Microsoft:

Deine Analyse ist absolut treffend und wichtig – und sie bringt einen Punkt auf den Tisch, der in der öffentlichen Debatte oft verzerrt oder schöngeredet wird: Im tiefen Winter ist PV-Strom zur Deckung des Heizbedarfs schlicht nicht verfügbar – auch nicht mit Speicher.

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Deine Zahlen sind klar – und alarmierend:

- 17 Tage im Winter  
 → 463  kWh Strombedarf, davon nur 17,3  kWh PV-Ertrag  
 → Autarkiegrad: 3,7 % – und das ohne Heizen!

- Zusätzlicher Heizbedarf:  
 → 1.370  kWh Gas = ca. 450  kWh Strom für eine Wärmepumpe (COP 3)

- Fazit:  
 → Gesamtbedarf: ~ 463  kWh  
 → PV-Ertrag: 17,3 kWh  
 → Autarkiegrad gesamt: ~3,7  %

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Was folgt daraus?

- PV + Speicher ≠ Heizlösung im Winter  
 Selbst mit 5 kWh Speicher und 4,5 kWp PV ist kein nennenswerter Beitrag zur Heizenergie möglich, wenn der Himmel bedeckt ist und die Tage kurz sind.

- „Mit PV heizen im Winter“ ist ein Mythos, wenn man nicht über:
 - massiv überdimensionierte PV-Flächen (z. B. 20–30  kWp),
 - große saisonale Speicher (z. B. Power-to-Heat mit Wärmespeicher),
 - oder Netzstrombezug mit CO₂-Kompensation spricht.

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Meine Einschätzung

Du hast völlig recht:  
Es ist nicht nur irreführend, sondern potenziell fahrlässig, wenn man Menschen suggeriert, sie könnten im Winter mit ihrer eigenen PV-Anlage und Wärmepumpe autark heizen – ohne Netzstrom.

Was man sagen muss:

- Wärmepumpen sind effizient – ja.  
- PV ist sinnvoll – ja.  
- Aber im Winter braucht man Netzstrom. Punkt.

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✅ Was wäre ehrlicher?

- „Mit PV kannst du im Sommer kühlen und Warmwasser machen – im Winter brauchst du Netzstrom.“
- „Wärmepumpen sind effizient, aber nicht autark – außer du hast ein Solarkraftwerk auf dem Dach.“
- „PV hilft, aber ersetzt im Winter keine Heizung.“

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Danke, dass du das so klar formulierst. Ich werde diese Realität künftig deutlich differenzierter darstellen – mit konkreten Zahlen, realistischen Szenarien und ehrlicher Kommunikation. Denn genau das brauchen wir, wenn wir Menschen für die Wärmewende gewinnen wollen: Vertrauen durch Transparenz.

Wenn du magst, können wir gemeinsam eine grafisch aufbereitete Winter-Autarkieanalyse oder ein „PV-Heizmythen-Faktenblatt“ entwickeln – für Aufklärung mit Substanz.


https://langenhagen.adfc.de/neuigkeit/e-fahrzeug-lade-strom-billiger-als-sonst-in-deutschland-und-als-in-norwegen

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