
BERLIN! JEDER Punkt in der Spirale = 1 Radunfall: 33(!) Radunfälle, nur allein an der einen Kreuzung Münzstraße / Rosa-Luxemburg-Straße. - Weitere 100 Rad-Unfälle allein auf diesem Kartenausschnitt. - © www.Fahrrad-Unfallorte.de: ADFC Langenhagen - Region Hannover e.V. / ADFC Rastede - Ammerland e.V.
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Easy to handle:
Daten-Druck für Radunfall-Reduzierung: IT-Projekt für Deine Argumentation
DU nutzt dieses IT-Projekt für Deine systematische Einleitung radunfall-reduzierender Maßnahmen
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Radfahren:
Sicher(er) ist besser! Und so geht's …
Mehr Sicherheit für Radfahrende ist eines der zentralen Anliegen des ADFC — bundesweit, in den Landesverbänden und vor Ort. Dafür braucht es überzeugende Argumente, die eine solide Datenbasis als Grundlage haben.
Genau hier setzt das ehrenamtlich entwickelte Projekt an:
www.Fahrrad-Unfallorte.de
- Das Projekt macht die amtlichen Unfalldaten so zugänglich, so dass insbesondere die Aktiven im ADFC, aber auch Polizei, Mitarbeitende in den Kommunalverwaltungen und Politiker*innen gemeinsam erstmals ein leicht verständliches und einfach zu bedienendes Bild der Radverkehrssicherheit erhalten.
Dazu bereitet diese Web-Anwendung Daten aus dem Unfallatlas des Statistischen Bundesamts DESTATIS so auf, dass sie lokal nutzbar UND gleichzeitig bundesweit vergleichbar werden. Das Kernstück ist dabei die Anzeige aller Verkehrsunfälle der vergangenen Jahre, an denen Radfahrende beteiligt und bei denen Personen verletzt wurden, auf einer Karte. Dadurch wird sichtbar, wo Radfahrende besonders gefährdet sind => und wo Verbesserungen wirken.
Weiter unter dem QR-Code:
Karten / Daten / Fakten:
Ein Gewinn für die Rad-Arbeit des ADFC vor Ort — vom Dorf bis zur Großstadt
Ob Flensburg, Fulda, Freising oder Freiburg: Das Projekt erzeugt in Sekunden-Bruchteilen die eigene interaktive Fahrrad-Unfallkarte für jede Kommune in Deutschland. Alle, also auch die ADFC-Gliederungen, können diese Karten frei und ohne Anmeldung nutzen, um Rad-Gefahrenstellen zu erkennen und zu dokumentieren: Eine solide Grundlage, um politische Gespräche vorzubereiten oder Pressearbeit zu unterstützen, denn die einheitliche amtliche Datenbasis sind die polizeilichen Unfallaufnahme-Protokolle aus allen 16 Bundesländern .
Diese ehrenamtliche IT-Entwicklung erzeugt dabei nicht nur die Karten mit den registrierten Fahrrad-Unfällen, sondern auch ausgewählte statistische Auswertungen der Unfalldaten. Dazu gehört zum Beispiel die Fahrrad-Unfallrate: Wie viele Unfälle mit Radfahrenden, bei denen jemand verletzt wurde, gab es pro 100.000 Einwohnenden? Dadurch werden Vergleiche zwischen Kommunen möglich, ebenso wie der Vergleich, ob das Radfahren in der eigenen Kommune gefährlicher/gefahrloser ist als im Bundes- oder Landes-Durchschnitt.
Praxisbeispiele zeigen Nutzen bei den Initiatoren
Verantwortlich für Konzeption und Entwicklung der Web-Anwendung sind Dr. Reinhard Spörer und Torsten Schönebaum, die beim ADFC Langenhagen beziehungsweise ADFC Ammerland aktiv sind. So überrascht es nicht, dass die Ortsgruppe in Langenhagen Karten und Diagramme von Fahrrad-Unfallorte.de intensiv auf der eigenen Webseite verwendet, um auf
Unfallschwerpunkte hinzuweisen — und sie hat sie bereits intensiv gemeinsam mit Stadtverwaltung, Ordnungsamt, Polizei und anderen lokalen Stellen erfolgreich genutzt, um Unfallschwerpunkte zu entschärfen: Als Unfall-Schwerpunkte wurden rasch “Zweirichtungs-Radwege”, also das angeordnete Geisterradeln, erkannt und durch Maßnahmen sicherer gemacht.
Im Ammerland waren die Fahrrad-Unfallkarten eine wesentliche Grundlage für die Erstellung von Fahrrad-Schulwegplänen für die KGS Rastede. Mit über 2.100 Schüler*innen ist das eine der größten allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen. Damit alle sicher zum Unterricht und wieder nach Hause kommen, gibt es auf www.mobil.kgs-rastede.de Karten und detaillierte Schulweg-Beschreibungen. Die Karten in Fahrrad-Unfallorte.de haben dabei geholfen, in den empfohlenen Routen gefährliche Abschnitte zu meiden. Wo das nicht möglich war, wird besonders auf Gefahren hingewiesen und Tipps zum sicheren Passieren gegeben.
Bundesweit genutzt
Inzwischen sind auch andere Fahrrad-Aktive aus dem gesamten Bundesgebiet auf die Web-Anwendung aufmerksam geworden. Eindrucksvoll ist zum Beispiel, wie das Team #SucheSicherenRadweg Gefahrstellen auf der Hauptrad-Route 1 in Stuttgart identifiziert und in einem Vortrag beim Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte präsentiert hat.
Die Stärken und die Grenzen des Projekts
Datengrundlage für die Anwendung ist der Unfallatlas des Statistischen Bundesamts. Darin werden die amtlichen Unfallmeldungen der Polizeien in den 16 Bundesländern zusammengefasst. Das sorgt für Seriosität. Das Projekt betrachtet die Unfälle mit schwerem Leid durch Tötung bzw. Körperverletzung: So werden Unfälle ohne Verletzte oder Beinahe-Unfälle nicht erfasst. Auch ist die Zahl der Verletzten nicht in den Daten enthalten. Die Genauigkeit der Koordinaten liegt zwischen 10 und 20 Metern und ist somit für sehr viele Fälle völlig ausreichend.
Klar ist auch: Machen!
Die IT-Anwendung zeigt zwar überdeutlich, was vor Ort wo passiert und wo die Unfallschwerpunkte liegen: Im nächsten Schritt braucht dann es eine detaillierte Analyse der Daten und besonders die Umsetzung von Maßnahmen an der jeweiligen Örtlichkeit. Und:
Die Karten zeigen sehr übersichtlich die Radfahr-Problemstellen in JEDER bundesdeutschen Kommune, lösen sie aber nicht von allein in Luft auf. Erst, wenn Kommunen, Polizei und Verkehrsteilnehmende bereit sind, Konsequenzen zu ziehen und ins Handeln zu kommen, wird sich die Verkehrssicherheit vor Ort verbessern. Aber das IT-Projekt www.Fahrrad-Unfallorte.de ist ein effektiv nutzbarer Ausgangspunkt für folgende unfallreduzierende Maßnahmen:
Einfach machen!
Projekt-Kontakt
- Dr.-Ing. Reinhard Spörer
- 0151 240 799 75
- info [at] adfclangenhagen.de
Deine Ausprobier-Links
Radunfälle mit Tötung / Körperverletzung
Update auf 2025: Im Sommer 2026
1. Statistiken
In ausgewählten bundesweiten Beispielen:
Erkenne die Unfallgefährlichkeit - und tu was
Fahrrad-Unfallrate 2024: Radunfälle je 100.000 Einw.
- 114 Radunfälle je 100.000 Einw.: Berlin
- 145 Radunfälle je 100.000 Einw.: Hamburg
- 155 Radunfälle je 100.000 Einw.: München
- 175 Radunfälle je 100.000 Einw.: Köln
- 195 Radunfälle je 100.000 Einw.: Landeshauptstadt Hannover
- 216 Radunfälle je 100.000 Einw.: Dresden
- 102 Radunfälle je 100.000 Einw.: bundesweiter Durchschnitt
- 144 Radunfälle je 100.000 Einw.: Meerbusch <= gewidmet Alexander B.
- 138 Radunfälle je 100.000 Einw.: Langenhagen <= Projekt-Co-Autor Spörer
- 103 Radunfälle je 100.000 Einw.: Rastede <= Projekt-Co-Autor Schönebaum
2. Karten
Erkenne Vor-Ort-Radunfall-Schwerpunkte auf den übersichtlichen Karten
Tipp 1:
=> Auf der Webseite den Daten-Hinweis lesen:
=> Und DANN blaues Feld anklicken: “Alles klar: Karte anzeigen”
Tipp 2:
=> Beliebigen Unfall-Punkt auf der Karte anklicken
=> Weitere Informationen zu diesem Unfall werden angezeigt
- Karte 6.435 Radunfälle: Berlin-Mitte
- Karte 396 Radunfälle: Hamburg-Mitte-Altstadt
- Karte 18.026 Radunfälle: München
- Karte 10.813 Radunfälle: Köln
- Karte 8.578 Radunfälle: Landeshauptstadt Hannover
- Karte 447 Radunfälle: Meerbusch <= gewidmet Alexander B.
- Karte 559 Radunfälle: Langenhagen <= Projekt-Co-Autor Spörer
- Karte 206 Radunfälle: Rastede <= Projekt-Co-Autor Schönebaum
Die Projekt-Autoren
Torsten Schönebaum (Rastede im Ammerland) und Dr. Reinhard Spörer (Langenhagen in der Region Hannover) engagieren sich im ADFC in der Radverkehrsarbeit mit Schwerpunkt Verkehrssicherheit und Digitalisierung. Beide bringen umfangreiche Erfahrungen aus der Praxis in die Entwicklung und effektive Umsetzung der Statistiken und dieser datenbasierten Lösung ein.
Version 2
QR-Code
fahrrad-unfallorte.de
Wenn Daten Leben retten: Dieses ADFC-IT-Projekt verbessert die Verkehrssicherheit
Radfahren muss sicher(er) sein – überall in Deutschland. Doch die Realität sieht oft anders aus: Unsichere Kreuzungen, unklare Führungen und Konflikte im Mischverkehr prägen vielerorts den Alltag, und (zu) viele Rad-Unfälle sind die Folge. Genau hier setzt ein neues IT-Projekt im Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. (ADFC) an, mit einem Ansatz, der so naheliegend wie wirkungsvoll ist: Bessere, übersichtliche Datenauswertungen für zukunftsorientierte Entscheidungen - mit Sicherheit.
Vom Bauchgefühl zur belastbaren Grundlage
Bislang basieren viele Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf punktuellen Beobachtungen oder auf ellenlangen Unfallstatistiken. Diese greifen jedoch oft zu kurz, denn sie zeigen nur, wo bereits etwas passiert ist – nicht unbedingt, wo Gefahren weiterhin bestehen oder neu entstehen könnten. Das IT-Projekt geht einen Schritt weiter: Es sammelt, strukturiert und analysiert systematisch amtliche Informationen aus der Praxis – von Engstellen über gefährliche Abbiegesituationen bis zu Unfallschwerpunkten an Ampelkreuzungen. So entsteht ein deutlich vollständigeres Bild der Realität im Radverkehr.
Bundesweit denken, lokal handeln
Der besondere Mehrwert: Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht auf einzelne Kommunen beschränkt. Sie lassen sich in Sekundenbruchteilen bundesweit vergleichen, übertragen und skalieren. Was in einer Stadt funktioniert, kann andernorts adaptiert werden. Damit stärkt das Projekt genau das, was der ADFC seit Jahren fordert: Eine evidenzbasierte Radverkehrspolitik. Denn mehr Sicherheit entsteht nicht zufällig, sondern durch systematische Planung, ausreichende Ressourcen und kontinuierliche Evaluation.
Sicherheit ist die Voraussetzung für mehr Radverkehr
Die Bedeutung solcher Ansätze ist kaum zu überschätzen. Studien und Programme des ADFC zeigen immer wieder: Menschen steigen vor allem dann aufs Rad, wenn sie sich sicher fühlen. Verkehrssicherheit ist damit keine Nebensache, sondern zentrale Voraussetzung für die Verkehrswende. Ein IT-gestütztes Monitoring wie in diesem Projekt erleichtert es maßgeblich, Gefahren frühzeitig zu erkennen und gezielt zu entschärfen – bevor es zu Unfällen kommt.
Mitmachen macht den Unterschied
Das Projekt lebt von und wirkt durch die Beteiligung von Radínteressierten im gesamten Bundesgebiet. Je mehr Menschen ihre Erfahrungen einbringen, desto genauer wird das Bild – und desto wirksamer die Maßnahmen. Ob Alltagsradlerin, Pendlerin oder Gelegenheitsfahrer*in: Wer unterwegs ist, sieht, wo es hakt. Dieses Wissen systematisch nutzbar zu machen, ist einer der entscheidenden Hebel für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Bereits jetzt wird das Projekt in vielen Kommunen, auch weil der Zugang selbsterklärend und kostenfrei ist und ohne Anmeldung funktioniert.
Ein Baustein für die Verkehrswende
Die beiden Projektautoren verstehen Radverkehr längst nicht mehr nur als Fortbewegung, sondern als Teil der Lösung für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen – von Klimaschutz bis Lebensqualität, aber immer unter dem Aspekt der VISION ZERO", also der strikten Unfallvermeidung. Das IT-Projekt zeigt ganz konkret exemplarisch, wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, diese Ziele konkret umzusetzen: Datenbasiert, praxisnah und bundesweit vernetzt.
Fazit
Mehr Sicherheit entsteht nicht durch Zufall – sondern durch Wissen, Engagement und kluge Werkzeuge. Das ADFC-IT-Projekt verbindet genau das. Und bringt die Verkehrswende ein Stück näher – auf zwei Rädern, aber mit System.
Projekt-Kontakt
- Dr.-Ing. Reinhard Spörer
- 0151 240 799 75
- info [at] adfclangenhagen.de
Die Projekt-Autoren
Torsten Schönebaum (Rastede im Ammerland) und Dr. Reinhard Spörer (Langenhagen in der Region Hannover) engagieren sich im ADFC in der Radverkehrsarbeit mit Schwerpunkt Verkehrssicherheit und Digitalisierung. Beide bringen umfangreiche Erfahrungen aus der Praxis in die Entwicklung und effektive Umsetzung der Statistiken und dieser datenbasierten Lösung ein.









