
Pass HIER besonders auf Dich auf: DAS ist die Stelle in der Region Hannover mit den allermeisten Radunfällen mit Körperschädigung! =>=> 30 x Hannover Brühlstraße / Escherstraße © www.Fahrrad-Unfallorte.de / ADFC Langenhagen
Schwarze Punkte sichtbar: www.Fahrrad-Unfallorte.de macht den Radverkehr sicher
Radfahren boomt in Deutschland, und für diese steigende Zahl von Leuten auf Fahrrädern löst www.Fahrrad-Unfallorte.de endlich ein Problem: Viele gefährliche Stellen im Straßenraum sind nun leicht erkennbar - und könn(t)en leicht abgestellt werden ...
Die Fahrrad-Unfall-Häufungs-Stellen?
■ Hier sind sie - stell sie doch ab!
Über die Jahre, sortiert nach Kommunen
■ www.Fahrrad-Unfallorte.de zeigt sie Dir - und allen anderen …
Unser Tipp:
■ Probier' den obigen Link doch einfach JETZT mal selber aus … :-)
Denn:
Einzelne Unfälle werden zwar von Polizei und Statistik erfasst, doch für Radfahrende, Initiativen und Kommunen sind diese Informationen oft schwer zugänglich / schwierig auswertbar. Und genau hier setzt Fahrrad-Unfallorte.de an.
- Diese Plattform sammelt und visualisiert Unfallorte mit Beteiligung von Radfahrenden und macht sie für alle sichtbar.
- Sie stellt die Unfälle über mehrere Jahre in EINER Karte dar und ermöglicht so auch die Beurteilung der Wirksamleit von eigeleiteteten Maßnahmen.
- Damit entsteht ein einfach zu bedienendes, kostenfreies Werkzeug, das nicht nur für lokale Initiativen, sondern bundesweit für mehr Verkehrssicherheit sorgen kann.
Gefährliche Stellen sichtbar machen
Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt sie:
- Die Kreuzung mit schlechter Sicht, die viel zu schmale Radspur oder die Straße, auf der Autos regelmäßig viel zu dicht überholen.
- Besonders kritisch: Zweirichtungs-Radwege ohne ausreichende Absicherung ….
- Häufig werden an solchen Orten immer wieder Unfälle verursacht – doch ohne eine übersichtliche Darstellung bleibt das Muster unsichtbar.
Die Internetplattform Fahrrad-Unfallorte.de zeigt genau diese Muster. Auf einer Karte werden - ortsgenau - Unfallorte mit Fahrradbeteiligung angezeigt. Nutzerinnen und Nutzer können somit schnell erkennen, wo sich Unfälle häufen und wo Handlungsbedarf besteht.
Damit wird aus einzelnen Ereignissen ein klares Bild: Gefährliche Straßen und Kreuzungen sindsichtbar.
Ein Werkzeug (nicht nur) für ADFC-Aktive vor Ort
Für Aktive im Fahrrad-Club, in Bürgerinitiativen oder der Kommunalpolitik ist das besonders wertvoll. Denn Forderungen nach sicheren Radwegen oder Verkehrsberuhigung stoßen oft auf typische Gegenfragen:
- „Passieren dort überhaupt viele Unfälle?“
- “Und wie ist das über die Jahre?”
Mit einer Karte, die die Unfall-Schwerpunkte sichtbar macht (Niedersachsen und viel andere Bundesländer ab 2017), lassen sich diese Fragen plötzlich sehr konkret beantworten: Damit liefert die Plattform ein starkes Argumentationswerkzeug für bessere Rad-Infrastruktur.
Auch für Gespräche mit Verwaltung, Polizei oder Politik ist eine solche Visualisierung über Jahre hinweg hilfreich: Sie macht deutlich, dass es sich oft nicht um einzelne Zufälle handelt, sondern um strukturelle Probleme im Straßenraum.
Nutzen für Kommunen und Verkehrsplanung
Doch nicht nur Ehrenamtliche profitieren von solchen Daten. Auch Kommunen können die Plattform nutzen.
Viele Städte verfügen zwar über Unfallstatistiken – doch diese sind häufig schwer zugänglich oder nur als Tabellen verfügbar. Eine kartografische Darstellung hilft, Probleme schneller zu erkennen.
Typische Beispiele sind:
- Kreuzungen mit wiederkehrenden Abbiegeunfällen
- Straßen mit vielen Dooring-Unfällen
- Bereiche mit gefährlichen Mischverkehren
Da solche Punkte nun sichtbar sind, können Planungsmaßnahmen gezielter erfolgen: Bessere Radwege, geschützte Kreuzungen, Tempo-Reduzierungen oder veränderte Verkehrsführungen.
Transparenz stärkt die Verkehrssicherheit
Ein weiterer Vorteil liegt in der Transparenz. Verkehrssicherheit wird häufig abstrakt diskutiert – doch eine Karte mit konkreten Unfallpunkten macht Risiken greifbar.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das:
- bessere Information über gefährliche Stellen
- stärkeres Bewusstsein für Verkehrssicherheit
- mehr Druck für Verbesserungen
Gerade im Kontext der Vision-Zero-Strategie – also dem Ziel, keine Verkehrstoten / Verkehrsschwerverletzten mehr zu akzeptieren – sind solche offenen Daten ein wichtiger Baustein.
Die bundesweite Perspektive
Besonders spannend ist der bundesweite Ansatz der Plattform. Während viele Projekte nur lokal arbeiten, führt Fahrrad-Unfallorte.de Daten aus ganz Deutschland zusammen und visualisiert sie.
Das ermöglicht neue Perspektiven:
- Vergleich von Städten und Regionen
- Identifikation typischer Unfallmuster
- Austausch erfolgreicher Lösungen
Wenn etwa bestimmte Kreuzungstypen immer wieder zu Unfällen führen, kann daraus ein klarer Handlungsauftrag für Verkehrsplanung und Gesetzgebung entstehen.
Für Organisationen wie den ADFC eröffnet das ebenfalls neue Möglichkeiten: Kampagnen für sichere Infrastruktur lassen sich mit realen Unfallmustern untermauern.
Das digitale Werkzeug für die Verkehrswende
Die Verkehrswende ist nicht nur eine Frage von Infrastruktur, sondern auch von Information. Digitale Werkzeuge können helfen, Probleme schneller sichtbar zu machen und Lösungen anzustoßen.
Plattformen wie Fahrrad-Unfallorte.de zeigen, wie bürgerschaftliches Engagement und Datenanalyse zusammenwirken können.
Wenn möglichst viele Menschen solche Angebote nutzen, können gefährliche Stellen schneller erkannt werden – und der Druck für sichere Lösungen wächst.
Engagement aus der Praxis
Die Idee hinter der Plattform wird von engagierten Radverkehrsaktiven getragen. Menschen, die sich vor Ort für sichere Wege einsetzen und gleichzeitig den Blick auf die bundesweite Situation richten.
Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit von Aktiven aus verschiedenen Regionen Deutschlands.
So engagieren sich Torsten Schönebaum aus Rastede und Dr. Reinhard Spörer aus Langenhagen für die Weiterentwicklung und Bekanntmachung dieser Plattform. Beide setzen sich seit Jahren für besseren Radverkehr ein und sehen in der systematischen Darstellung von Unfallorten ein wichtiges Instrument für mehr Sicherheit.
Ihr Ziel ist klar:
Gefährliche Stellen sollen nicht länger verborgen bleiben, sondern öffentlich sichtbar werden – damit Politik und Verwaltung handeln können.
Ein Baustein für sichere Fahrradmobilität
Deutschland möchte den Radverkehr deutlich ausbauen. Doch mehr Menschen auf dem Fahrrad bedeutet auch: Die Infrastruktur muss sicherer werden.
Werkzeuge wie Fahrrad-Unfallorte.de tragen dazu bei, die richtigen Stellen zu identifizieren. Sie liefern Daten, schaffen Transparenz und stärken das Engagement vor Ort.
Wenn Unfallorte sichtbar werden, steigt die Chance, dass aus gefährlichen Straßen sichere Wege werden: Und genau das ist eine Voraussetzung dafür, dass noch mehr Menschen gerne und sicher Fahrrad fahren.
Motto
- Rauf aufs Rad - aber sicher(er)!
"Vision Zero" ist - rechtsverbindlich - soooo im deutschen Vorschriften-System festgeschrieben
- Oberstes(!) Ziel ist dabei die Verkehrssicherheit.
- Hierbei ist die „Vision Zero“ (keine Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schweren Personenschäden) Grundlage(!) aller(!) verkehrlichen Maßnahmen.
Link zur Vision-Zero-Vorschriften-Fundstelle VwV-StVO zu § 1
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