Silbersee-Chaos: Zugeparkte Radwege! WANN tun Bürgermeister/Ordnungsamt was???
Gefahr im Verzug am Silbersee Langenhagen
WIESO tolerieren Bürgermeister/Stadtverwaltung die GEFÄHRDUNG dadurch, dass Fuß- & Radwege vorhersehbar!! zum Pkw-Parkplatz werden?
WIESO ist da WOCHENLANG immer wieder das gleiche Zupark-Spielchen ...

Youtube-Video und weitere Bilder gaaaanz unten
Warum tolerieren die Verantwortlichen das????
Wiederkehrende Konflikte auf dem Radweg
Die am 28. Juni 2026 zur Mittagszeit aufgenommenen Bilder entlang des Radwegs am Silbersee zeigen eine Situation, die aus Sicht vieler Radfahrender zunehmend gefährlich ist. Nicht allein die auf Fuß- und Radwegen abgestellten Fahrzeuge sorgen für Probleme. Besonders die Such- und Rangierbewegungen von Autos dort führen immer wieder zu gefährlichen Momenten, während nach freien Stellflächen gesucht wird.
Unvorbereitet? Nö!
Bereits zuvor ähnliche Beobachtungen gemeldet
Ein vergleichbares Bild bot sich bereits neun Tage zuvor, am 19. Juni 2026. Damals waren die betreffenden Bereiche stark durch parkende Fahrzeuge belegt, teilweise bis weit in den Verlauf des Radwegs hinein. Hinweise auf die eigentliche Nutzung des Weges als Radverkehrsanlage stießen nicht immer auf Verständnis. In einzelnen Fällen kam es zu deutlichen verbalen Auseinandersetzungen.
Die Stadtverwaltung wurde damals bereits schriftlich via https://maengelmelder.langenhagen.de auf diese Situation aufmerksam gemacht, sie ist also nicht unvorbereitet: Dort lag bereits ein ähnlicher Hinweis zur dieser Zuspitzung vor.
Handlungsbedarf für mehr Sicherheit, aber warum ist es nun wieder so??
Vor Ort entsteht weiterhin der Eindruck, dass sich an den bekannten Zuständen bislang wenig geändert hat. Dabei liegen mögliche Risiken auf der Hand: Rangierende Fahrzeuge, Wendemanöver sowie plötzlich geöffnete Fahrzeugtüren können insbesondere für Radfahrende gefährliche Situationen verursachen:
- Nachdem diese Gefahren-Situation nun mehrfach schriftlich gemeldet wurde und nichts passert, ist die Frage:
- Wie sieht es eigentlich - bei fast vorhersehbaren / fast zu erwartenden Unfällen mit einer Mithaftung der Stadt Langenhagen aus, z.B. durch Untätigkeit der Langenhagener Behörden?
Als mögliche Gegenmaßnahme wurde bereits vorgeschlagen, die Zufahrt von der Bothfelder Straße zum früher als Ausweichparkplatz genutzten Bereich durch geeignete bauliche Elemente, beispielsweise Pflanzkübel, einzuschränken. Vergleichbare Lösungen wurden im Umfeld des Silbersees bereits umgesetzt.
Und nun?
Es besteht aufgrund der Gefährlichkeit daher der Zwang, dringende Maßnahmen festzulegen UND durchzuführen, gerade am Wochenende. Es stellt sich die Frage, welche Maßnahmen künftig vorgesehen sind bzw. ob überhaupt welche vorgesehen sind, um die wiederkehrenden Probleme am Silbersee zu entschärfen und die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs dauerhaft zu verbessern.
Wat mut dat mut …
Unabhängig davon dürfte das Thema aufgrund seiner Bedeutung für die Verkehrssicherheit auch weiterhin öffentliche Aufmerksamkeit erhalten: Besteht dadurch ein relevanter Handlungszwang?
Die folgende Auswahl-Chronologie der Park-Mängel-Meldungen ist hier:
- so dass nicht von einer Nichtkenntnis der Situation ausgegangen werden kann,
- sondern von eine Untätigkeit von Amts wegen trotz detaillierter Kenntnis, was einen Haftungshintergrund der Stadt Langenhagen als möglich erscheinen lässt.
Einiges aus dem Mängelmelder:
- Parkverstöße Meldung 10 Mai 2026
Aufgrund das jetzt der Parkplatz am Silbersee gesperrt ist wir bei uns in der Siedlung die Straße zugeparkt. Mindestdurchfahrtsbreiten werden unterschritten. Vielen Dank. - Parkverstöße Meldung 19. Juni 2026:
Pkws parken auf dem Radweg an derLangenforther Str kurz hinter dem Sexmobil und Fahrer steigen ein/aus und fast wäre eben ein Dooring Unfall mit meinem Rad passiert. Bitte Poller setzen, um das zu verhindern.
Am Freitag, den 19. Juni befuhr ich gegen 17h den Radweg entlang des Silbersees Richtung neue Baustelle (Regenrückhaltebecken). Der Radweg war ab der Einfahrt von der Langenfortherstr. zum Hundeverein (und den mittlerweile von der Stadt gesperrten Zuwegung zum wilden Parkplatz) mit mindestens 20 Autos so zugestellt, dass man mit dem Fahrrad fast nicht durchkam. Ich musste mich auch noch wild beschimpfen lassen, dass ich darauf hingeweisen habe, dass der Radweg kein Parkplatz sei. Zudem wurde auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit auf dem Radweg hin- und herrangiert, was zu gefährlichen Situationen für Radfahrer führte. Die beiden Fotos (eines aufgenommen von der Baustelle Regenrückhaltebecken) verdeutlicht die Situation. Das andere (aufgenommen von dem wilden Parkplatz) zur Ausfahrt Richtung Langenfortherstr. zeigt zum gleichen Zeitpunkt ein Lovemobil und Autos, die mitten auf dem Radweg standen und vermutlich Freier waren. Es ist eine unhaltbare Situation und äußerst gefährlich für dort fahrende Radfahrer. Ich bitte darum, dass auch die vordere Zufahrt mit Blumenkübeln blockiert wird, damit eine solch gefährliche Situation künftighin ausgeschlossen wird und Autofahrer nicht mehr auf dem Radweg parken können.
Mängelmeldung von der Stadt Langenhagen nicht publiziert - Akute Radfahrenden-Gefährdung (Dooring, …) durch Falschparker auf dem Radweg Meldung 25. Juni 2026 (nicht veröffentlicht wegen Duplikat)
- Parkverstöße Meldung 25. Juni 2026
- Parkverstöße Meldung 27. Juni 2026
Gefahr im Verzug!
Es wird massiv auf dem Geh- und Radweg am Nordufer mit PKWs gefahren und auch geparkt. Akute Gefahr durch Dooring und weil der Weg nicht für das Befahren durch PKWs geeignet ist. Teilweise stehen die Fahrzeuge auf dem trockenen Grünstreifen, was für eine entsprechende Brandlast sorgt. - Parkverstöße Meldung 27. Juni 2027
Es wird massiv neben den Stellplätzen geparkt. Dadurch ist die Feuerwehrzufahrt stark eingeschränkt. Hier ist zeitnahes Handeln gefragt.
Die ADFC-Langenhagen-Maßnahme:
Wir schauen uns die Parksituation am nächsten WE wieder an => und berichten dann wieder darüber auf unserer Webseite ….
90 Sekunden: Falschparker-Youtube-Video vom 28. Juni 2026
Bilder-Auswahl, zum seitlichen Verschieben:
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Die Situation des Falschparkens in Langenhagen
Die stärkere Beachtung von parkenden Autos auf Fahrbahnen gegenüber zugeparkten Radwegen ist in der Regel nicht rechtlicher Natur, sondern oft das Resultat historisch gewachsener Prioritäten, fehlender Ressourcen und politischer Zielkonflikte.
Und von Untätigkeit von Behörden / gewohnheitsmäßiger Toleranz des Falschparkens?
Manche erinnern sich noch an die zugeparkten Rettungswege rund um die neue Turnhalle bei einer Veranstaltung. Obwohl damit eventuelle Rettungseinsätze stark behindert wären, wurde nicht eingegriffen: Die Veranstaltung lief - trotz dieser eklatanten Sicherheitsmängel - weiter, einfach so. Ähnlichkeiten zu der oben dargestellten Situation liegen wohl im Auge der betrachtenden Person …
Hier der entsprechende HAZ-Bericht vom 12. Januar 2023 dazu:
https://www.haz.de/lokales/umland/langenhagen/tsv-kk-langenhagen-parkchaos-vor-neuer-sporthalle-autos-blockieren-radwege-7WZN3DS2UPRVVTI34KGSFNDT4A.html
HAZ-Titel:
Parkchaos vor der Sporthalle Langenhagen: Besucher von Fußballturnier blockieren Radwege und Feuerwehrzufahrt
Die folgenden Faktoren sind für diese Diskrepanz allgemein ausschlaggebend *):
- Historische Priorisierung des Autoverkehrs:
Das deutsche Verkehrsrecht ist historisch stark auf den motorisierten Individualverkehr ausgelegt. Ordnungsämter und Kommunen fokussieren sich bei der Überwachung traditionell auf die Hauptverkehrsstraßen, um den fließenden Verkehr aufrechtzuerhalten, und betrachten Radwege nach wie vor oft als nachrangig. - Mangelnde Kontrollkapazitäten:
Die Ordnungsämter sind personell häufig nicht in der Lage, alle Straßen, Nebenstraßen und Radwege engmaschig zu kontrollieren. Daher konzentriert man sich auf Bereiche, die von Autofahrern blockiert werden, da dies unweigerlich zu Staus oder schwerwiegenden Verkehrshindernissen führt. Insbesondere Wochenend-Einsätze bei Großveranstaltungen / an Ausflugszielen bedürf(t)en eines Vorausdenkens in der Organisation. - Subjektive Wahrnehmung der Gefahrenlage: Ein parkendes Auto auf einer Autospur zwingt den fließenden Verkehr unmittelbar zum riskanten Ausweichen oder blockiert die Straße komplett. Auf Radwegen wird das Zuparken von einigen Behörden (und auch von Autofahrern) irrtümlich als „Bagatelle“ abgetan, da ein Radfahrer vermeintlich leichter um das Hindernis herumkurven kann. Dass Radfahrende dadurch oft in den fließenden Autoverkehr ausweichen müssen und massiv gefährdet werden, wird dabei oft vernachlässigt.
- Politische und gesellschaftliche Akzeptanz: In vielen Kommunen gibt es politische Zielkonflikte, etwa wenn die Interessen von Anwohnern (hoher Parkdruck) gegen die Sicherheit von Radfahrern abgewogen werden. Der Entzug von legalen oder geduldeten Parkplätzen zugunsten der Radweginfrastruktur ist oft politisch umstritten.
- Rechtliche Ahndung ist identisch: Das Halten und Parken auf Radwegen ist in der Straßenverkehrsordnung (StVO) eindeutig geregelt und wird mit Bußgeldern und Punkten geahndet. Auch das Abschleppen von Fahrzeugen, die Radwege blockieren, ist rechtlich zulässig und wird bei Behinderung zunehmend praktiziert.
Falls Sie das Parkverhalten in Ihrem Umfeld konkret verbessern möchten, können Sie als Privatperson Verstöße dokumentieren und über offizielle Meldeportale oder die Plattform weg.li zur Anzeige bringen, um die Behörden bei der Ahndung zu unterstützen.
Möchten Sie wissen, wie hoch die aktuellen Bußgelder für das Zuparken von Radwegen in Deutschland sind oder wie Sie Parkverstöße in Garbsen effektiv an das Ordnungsamt melden können? Oder in Langenhagen über den https://maengelmelder.langenhagen.de?Tipp: Kontakt zum https://Langenhagen.ADFC.de aufnehmen, und …
*) Angepasst auf die Situation in Langenhagen nach Quellen des ADFC Garbsen.
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